Spielbericht ASKÖ STEELSHARKS TRAUN vs. Swarco Raiders

Raiders gewinnen im Highscore-Game gegen die Steelsharks Traun mit 70:40 

35 Punkte hatte die Raiders-Defense bei ihrer Niederlage gegen die Vienna Vikings zugelassen. So viele wie bisher noch nie in dieser Saison. Und dann setzt es ausgerechnet gegen den

Underdog aus Traun satte 40 Points. Ein Score, an dem die Defense der Tiroler zu knabbern hat, wie auch Raiders-Headcoach Shuan Fatah nach dem Spiel bestätigte (siehe Stimmen nach

dem Spiel).

Aber erstmal zurück zum Beginn der Partie. Die Swarco Raiders machten von der ersten Minute an im Trauner Haifischbecken dort ganz ungeniert weiter, wo sie vor einer Woche beim 63:21

im CEFL-Game gegen die Wroclaw Panthers aufgehört hatten. Den von Raiders-Headcoach Shuan Fatah geforderten Pflichtsieg seiner Mannen hatte aber ohnehin schon vorm ersten Kick

Off in Traun keiner wirklich in Zweifel gezogen.

Und so wunderte es auch nicht sehr, dass die Raiders gleich in ihrem ersten Drive anschreiben konnten. Da schon eher vielleicht, dass dem Touchdown von Wide Receiver Alexander

Nitzlnader und dem darauffolgenden Extrapunkt von Thomas Pichlmann, auf der anderen Seite ein sehenswerter Lauf in die Endzone von Steelsharks-Receiver Mario Winter und der

PAT von Kenzo Mandl folgte. Doch die Freude sollte nur kurz währen, den Sandro Platzgummer ließ mit der Antwort nicht lange auf sich warten und punktete mit einem seiner

gefürchteten Kick-Off-Return-Touchdowns. Weil der Teamspieler danach auch weitere zwei Male der Steelsharks-Defense auf und davon lief, und danach Raiders-Import Patrick

Donahue sogar dreimal für volle Punkte auf dem Scoreboard sorgte, stand es zur Halbzeit, nachdem auch auf Seiten des Heimteams Michael Schachermayr und Andreas Ronacher

zweimal den Ball in der gegnerischen Endzone ablegen konnten, 49:20 aus Sicht der Favorites aus Tirol. 

 

Und auch danach sollte das muntere Punktemachen weitergehen, die Partie entwickelte sich zu einem wahren Highscore-Game. Nicht nur die Raiders – zweimal durch Sandro Platzgummer

und den Serben Filip Vlajic – sondern auch die Trauner ließen sich im dritten Viertel nicht lumpen und durften sich über Touchdowns von Felix Stadler und Quarterback John Uribe

freuen. Letzterer unter wohlwollenden Blick seines Vaters, Vincent, der extra für einen Besuch aus Kalifornien angereist war. Weil die Raiders im letzten Viertel kein weiteres Mal mehr

anschreiben konnten, dagegen aber Michael Schachermayr ein weiteres Mal den Ball in der Raiders-Endzone versenkte, endete das Spiel mit 40:70 aus Sicht des Heimteams.

 

Stimmen zum Spiel:

Steelsharks-Headcoach Keith Sealund: „Ich bin heute wirklich zufrieden und stolz auf meine Mannschaft. Mir war schon bewusst, dass wir in den letzten Wochen stetig zulegen, aber mit 40 Punkten gegen die Raiders hätte ich nicht gerechnet.“ 

Raiders-Headcoach Shuan Fatah: „Die Steelsharks haben im Angriff wirklich sehr gut gespielt und wir haben eine Weile gegen ihre explosiven Plays einfach kein Mittel gefunden. Deren Offense war wirklich vorbereitet. Ich glaube, wir haben heute nicht viel für Defense-Puristen gesehen. Die Offense-Maschinerie lief auf beiden Seiten gut, die Defense war praktisch nicht anwesend. Und so kommt dann auch so ein Basketball-Ergebnis zu Stande. Meine Jungs in der Defense haben nun vorm Spiel gegen die Vikings einiges zu knabbern."